Rezension -Der Weg in die Schatten

Dieses Buch ist für mich jetzt schon ein Highlight des Jahres!

Der Weg in die Schatten von Brent Weeks

Der Weg in die Schatten von Brent Weeks

Klappentext

Durzo Blint ist ein gefährlicher Mann, ein unübertroffener Meister in der Kunst des Tötens. Doch für den Gassenjungen Azoth ist der gefürchtete Meuchelmörder die einzige Chance, am Leben zu bleiben – denn der allgegenwärtige Hunger und die Schrecken der Straße würden für Azoth über kurz oder lang den sicheren Tod bedeuten. Doch Durzo Blint ist in der Auswahl seiner Lehrlinge äußerst wählerisch – und es ist gut möglich, dass der Weg in die Schatten einen weit höheren Preis fordert, als Azoth es sich je vorstellen konnte …

Der Auftakt zu einer atemberaubend spannenden Trilogie, die kein Leser je vergessen wird.

Das Buch und Ich
Dieser Roman war mein erster, den ich von Brent Weeks gelesen habe und ich war am Anfang sehr skeptisch. Eigentlich wollte ich nach den ersten 100 Seiten schon aufhören zu lesen, da ich ein wenig abgeschreckt war (es ging um Kindesmisshandlung) und irgendwie nicht den richtigen Zugang zur Geschichte gefunden habe. Aber ich gab dem Buch noch eine Chance und ich muss sagen: es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte!
Ich nahm die Kapitel also wieder auf und stellte fest, dass ich genau vor dem Kapitel aufgehört hätte zu lesen, in dem alles seine Wendung nahm.

Es geht um Azoth, der in den Gossen der Stadt Cenaria lebt und unbedingt ein Blutjunge (Ein Meuchelmörder, der Magie beherrscht) werden will. Dazu muss er aber den berühmtesten Blutjungen der Stadt dazu überzeugen, ihn als Lehrling aufzunehmen und als er das endlich geschafft hat, nimmt die Geschichte Wendungen auf, die ich nie im Leben erwartet hätte.
Man kann sagen, dass Buch überrascht einen auf jeder 50sten Seite erneut und wirft alles, was man bis dahin dachte, über den Haufen.
Es geht um politische Machtspiele, um Intrigen, die so gut erdacht sind, dass selbst Game of Thrones nicht mehr mithalten kann. Dann kommt irgendwann noch der Einfluss von Magie mit dazu und es wird immer geiler!
Es gibt in diesem Buch kein wirkliches Gut und Böse. Es gibt angeblich böse Charaktere, die dann plötzlich gutes vollbringen; und angeblich gute Charaktere, die böse Sachen tun. Man wird ständig überrascht und die Figuren nehmen eine tiefgründigkeit ein, die man selten erwartet.
Ich könnte mich jetzt noch stundenlang hier auslassen, wie geil dieser Roman ist, aber ich will ja keine Kurzgeschichte schreiben.

Das einzige, was mir gefehlt hat, war ein Namensverzeichnis. Viele Figuren besitzen mehrere Decknamen und es kommen Romaneigene Fremdwörter drin vor wie: Shinga, oder Sa’kagé. Da hätte ich schon manchmal gerne nachgeschlagen, da ich jemand bin, der sich Namen eh nicht so schnell einprägen kann, darum hab ich auch manchmal den Faden kurz verloren. Vielleicht ist ja in Band zwei so etwas vorhanden.

Also wenn ich könnte, ich würde dem Buch 10 Sterne geben und kann nur sagen: Lesen! Lesen! LESEN!

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