[REZENSION] Fallen Kingdoms – Flammendes Erwachen

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Klappentext

Das Reich des Westens steht vor einer dunklen Zeitenwende. Drei Königreiche ringen um die Macht, drei Königshäuser kämpfen ums Überleben. Die junge Cleiona von Bellos muss sich auf die gefahrvolle Reise durch eine untergehende Welt begeben, wenn sie die alte Magie der Elemente wiedererwecken und dadurch ihr Königreich retten will. Denn zwei Heere ziehen gegen ihr Haus in den Krieg. Unter den Angreifern sind Jonas, der aufbrausende junge Berater des Königs von Paelsia, und Magnus, der kühle Thronfolger von Limeros. Die Schicksale der drei jungen Menschen sind untrennbar miteinander verbunden, und inmitten von blutigen Schlachten und höfischen Intrigen müssen sie bald erkennen, dass das Herz tödlicher sein kann als das Schwert.

Das Buch und Ich

„Sie hatte noch jemanden getötet – bis heute Nacht. “ – Erster Satz

Prinzessin. Cleo ist die jüngere Tochter des Königs und in der Folge als Nesthäkchen in der glücklichen Verfassung, ein sorgloses, von Freuden erfülltes Leben zu führen, ohne sich mit den Angelegenheiten des Regierens und des Reiches beschäftigen zu müssen. Bis zu dem Augenblick, an dem ihr Leben ganz plötzlich auf den Kopf gestellt wird.

Cleo mag zwar am Anfang so erscheinen, ist aber keineswegs die naive, nervige, verwöhnte Prinzessin, die man sich vielleicht erwartet. Im Gegenteil erscheint sie stark, stur und ehrlich und entwickelt sich mit der Zeit weiter zu einer starken, reifen jungen Frau. Es macht erstaunlich… stolz zu sehen, dass es noch immer Charaktere gibt, die solche Tiefe haben. Trotz all der Schmerzen und der Verluste, die sie erlitten hat und die mein Herz mit feinen Rissen versahen, bleibt sie ihren Prinzipien treu. So stelle ich mir die perfekte Heldin vor.

Rebel. Jonas ist der eine Charakter, bei dem ich mich zunächst nicht entscheiden konnte: Mögen oder genervt sein? Der trauernde Bruder verdient Mitleid, währenddessen der rachsüchtige Junge mir auf die Nerven ging. Den gedankenvollen Rebell aber konnte ich nur bewundern. Jonas verwandelt sich vom sprunghaften, ich – hab – keinen – Plan – aber – mal – sehen – was – rauskommt Bauernjungen in einen cleveren, verständnisvollen Marius. Ich mochte ihn mit jeder gelesenen Seite mehr, bis er zu dem wurde, was ich mir wünscht: ein Anführer, ein zukünftiger Held.

Zauberin. Lucia ist ein liebes Mädchen, das in ein Schicksal hineingeboren wurde, von dem sie keine Ahnung hat, das ihr Vater aber bis ins kleinste Detail geplant hat. Sie ist ein unglaubliches Mädchen, das ehrlich ist, sich um die Ihren sorgt, loyal zu ihrer Familie steht und willensstark ist. Ich mochte ihren unerschütterlichen Glauben in ihren Bruder und das Gute und auch, dass sie niemals vor etwas zurückscheut. Sie stellt sich ihrer Magie, ohne dauernd darüber zu jammern und versucht, damit umzugehen. Obwohl sie eigentlich niemanden hat, der ihr wirklich helfen kann. Missbraucht für ihre Gabe, gleichermaßen bewundert wie gejagt für ebenjene – ihr Schicksal ist wohl am Schlimmsten.

Erbe. Wäre da nicht Magnus. Er schoss auf Platz 1 in der Sekunde, in der ich das erste Wort seiner Geschichte gelesen habe. Er ist derjenige, für den mein Herz tatsächlich gebrochen ist, für den ich den Atem angehalten habe, für den ich Tränen in den Augen hatte und für den ich mir Glück wünschte. Er ist derjenige, der nie er selbst sein durfte, gefangen zwischen einem machthungrigen Vater und einer kaltherzigen Mutter, zwischen seiner Pflicht und seiner Liebe zu seiner SChwester. Zwischen einer eisernen Maske, die er immerzu tragen muss, und einem guten Herzen, das niemand jemals sehen sollte. Mein Lieblingscharakter in einem Buch voller genialer Charaktere.

Die Geschichte hat alles, was eine gute Story braucht. Magie, Geschwindigkeit, Zeit zum Geschichtenerzählen. Es ist eines der Bücher, das sich Zeit nimmt, die Charaktere zur Perfektion zu entwickeln, ihnen Tiefe zu geben und zugleich einen Einblick in die Politik dieser Welt zu geben. So kann man die Probleme und die Folgen besser verstehen. Trotzdem wird nicht auf das bisschen Romantik vergessen, das man nun mal braucht in einer solchen Geschichte.

Fazit
Ich bin noch immer ein bisschen geflasht – das Buch ist genial!! Absolut empfehlenswert!
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