[REZENSION] Das Feuerzeichen

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Klappentext

Als Zwillinge geboren, zu Feinden erzogen
Vierhundert Jahre in der Zukunft: Durch eine nukleare Katastrophe wurde die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Es ist eine Welt, in der nur noch Zwillinge geboren werden. Zwillinge, die so eng miteinander verbunden sind, dass sie ohne einander nicht überleben können. Allerdings hat immer einer von beiden einen Makel. Diese sogenannten Omegas werden gebrandmarkt und verstoßen.
Es ist die Welt der jungen Cass, die selbst eine Omega ist, weil sie das zweite Gesicht besitzt. Während sie Verbannung, Armut und Demütigung erdulden muss, macht ihr Zwillingsbruder Zach Karriere in der Politik. Cass kann und will diese Ungerechtigkeit nicht länger ertragen und beschließt zu kämpfen. Für Freiheit. Für Gerechtigkeit. Für eine Welt, in der niemand mehr ausgegrenzt wird. Doch die Rebellion hat ihren Preis, denn sollte Zach dabei sterben, kostet das auch Cass das Leben …

Das Buch und Ich

Schon als ich den Klappentext las, dachte ich mir, dies wird mal eine Dystopie, die ich so noch nicht gelesen habe. Spannung und ein Plot, der interessanter nicht sein könnte. Und genau das war es dann auch. Ich bin begeistert und fiebere schon auf den zweiten Teil hin, der im Mai 2016 erscheinen soll.

Blicken wir mal 400 Jahre in die Zukunft. Es werden nur noch Zwillinge geboren, die ohne einander nicht leben können. Das heißt nicht, dass sie sich lieben wie Geschwister, im Gegenteil, der Hass war in diesem Buch deutlich zu spüren, sondern dass wenn einer stirbt, der andere auch mit daran glauben muss. Hört sich krass an und ich muss gestehen, ich möchte nicht in dieser Zeit leben. Und das ist nicht das Einzige, nein, sie werden auch noch in Alphas und Omegas aufgeteilt. Die Alphas, welche an der Macht sitzen, herrschen und regieren und die Omegas, die Unterwürfigen, arm, hilflos und verfolgt. Einige wollen diesen Gegensatz aber nicht mehr länger akzeptieren und gründen eine Widerstandsgruppe. Es kommt zum Äußeren….

Ich fand die Handlung von Anfang an sehr spannend und interessant. Die Autorin hat es optimal verstanden, genau die krassen Gegensätze rüber zu bringen. Ich spürte die gegensätzlichen Gefühle, den Hass, aber auch die Zuversicht. Viele unerwartete Ereignisse und Wendungen gaben der Geschichte noch das i-Tüpfelchen drauf und es ergab ein perfektes Ganzes, an dem ich nichts auszusetzen haben. Das Ende kam ganz anders als erwartet. Es ist zwar in sich abgeschlossen, dennoch blieben einige offene Fragen und ich bin schon ganz gespannt, wie Frau Haig den nächsten Teil der Trilogie verpacken wird.

Die Charaktere haben mir persönlich auch sehr gut gefallen. Auch hier merkte ich den Unterschied zwischen Alphas und Omegas und jeder Einzelne hatte etwas besonders an sich. Sie wirkten real, teils grausam, aber auch liebevoll und herzlich auf mich. Die Umgebungsbeschreibungen waren der Hammer. So bildlich konnte ich mir eine Geschichte schon lange nicht mehr vorstellen.

Der Schreibstil der Autorin war flüssig und leicht verständlich zu lesen. Ich fühlte mich in jeder Minute wohl und im Buch integriert. Einzig die Kapitel waren manchmal etwas zu lang. Aber da der Plot überaus spannend war, tat dies keinen Abbruch.

Cover
Ein tolles Cover, das in keinem Buchregal fehlen darf. Das Omega Zeichen mittendrauf und die Schrift in fett und rot darunter. Beides passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Fazit
Dieser erste Teil der Trilogie konnte mich sowas von überzeugen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war somit auch schnell durch. Spannung, tolle Charaktere und eine Stimmung die man nicht genau beschreiben kann. Mir hats gefallen und somit bekommt das Buch auch die Höchstwertung von 5 Herzen und eine klare Leseempfehlung.

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