[REZENSION] Lions – Freche Bisse

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Klappentext

Als Honigdachs kennt Livy Kowalski weder Furcht noch Respekt. Auch nicht vor einem riesigen Tiger-Bär-Hybriden wie Vic Barinov. Im Gegenteil, wenn es im eigenen Leben drunter und drüber geht (denn wie soll man es sonst nennen, wenn die eigene Cousine den Verstand verloren und der Vater unter mysteriösen Umständen das Zeitliche gesegnet hat), kann ein so großer, tapsiger Bär ganz unterhaltsam sein. Vic hat es mit Livy nicht leicht. Die eigensinnige Gestaltwandlerin taucht ständig ungefragt bei im Zuhause auf und ist völlig verrückt nach. nun ja, dem Honig in seiner Speisekammer. Dabei gibt es bei Vic noch ganz andere Dinge zu naschen.

 

Das Buch und Ich

AHH…G.A.Aiken. Die Frau weiß wie man eine Hybrid-Gestaltenwandler Romanze schreibt, welche non-stop witzig, total crazy und absolut unterhaltsames ist.
Es handelt sich hier ja um den neunten und somit leider letzten Teil einer Reihe. Da in diesem Band die Hintergrundgeschichte um die Gestaltwandler-Jagd abgeschlossen wird.

In diesem Teil geht es hauptsächlich um Vic Barinov (Tiger-Bär-Hybride) und Olivia ‚Livy‘ (Honigdachs). Ich hatte so eine gute Zeit mit den beiden – die geben so ein perfektes Paar ab! Neben der wirklich unglaublich tollen und witzigen Liebesgeschichte, kommt nun auch die Haupthandlung um Whitlan und die Gestaltwandler-Jagd zum Ende. Bei diesem Ende spielen Vic und Livy eine entscheidende Rolle und vor allem auch ihre Familien. Ich liebe ja Familienbande und in der Lionsreihe gibt es einfach so unglaublich abgefahrene Familienkonstellationen und Charaktere.

In diesem Band hat mich vor allem Livys Honigdachsfamilie umgehauen. Die sind wirklich was ganz besonderes. Jeder einzelne ist wirklich gestört, aber sie halten zusammen. Das macht einen entscheidenden Teil der Handlung aus und war wirklich toll inszeniert. Es gab neben den unzähligen witzigen Szenen auch jede Menge Action. Aber auch das wird immer sehr humorvoll beschrieben und liegt ganz auf meiner Wellenlänge.

Am besten gefallen mir bei G. A. Aiken immer die Charaktere und wie die Autorin das tierische Verhalten auf die Menschen überträgt. Ich lese viel in diesem Genre, aber niemand schafft es besser als Aiken dies umzusetzen. Viele Eigenschaften und Verhaltensweisen der Tiere, in die sich die Gestaltwandler verwandeln können, werden von der Autorin auf die Menschen übertragen und das wird einfach so genial vermittelt. Hier läuft sehr viel über bildliche Szenarien oder Situationskomik, aber auch herrliche Wortgefechte ab. Viele Szenen hatte ich richtig bildlich vor Augen. Ich könnte mich jetzt noch kringeln vor lachen wenn ich daran denke wie sie von bestimmten Personen nackt im Küchenschrank gefunden wird, nachdem sie deren Honigvorrat aufgenascht hat. Ihre Familie ist auch der Brüller. Die Stelle wo einer ihrer Onkel ein ‚ernstes‘ Gespräch mit Vic führte, habe ich gleich zweimal gelesen, weil ich vor Lachen Tränen in den Augen hatte. Nur diese Autorin schafft es kriminelle Charaktere so witzig und liebevoll herüber kommen zu lassen.

Am besten gefällt mir aber die Vielfalt an Gestaltwandlern in der Serie. Hier gibt es nicht nur die gängigen Löwen und Wölfe sondern auch Hyänen, Wildhunde, Schakale, Bären… und eben auch Hybriden. Jeder Art wird auch ein ganz typisches Verhalten zugesprochen. Urban Fantasy vom Feinsten.

Fazit

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