[Gast-REZENSION] Amber to Ashes

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Klappentext

Als Amber an ihrem ersten Tag am College den charmanten Brock Cunningham kennenlernt, kann sie bald an nichts anderes mehr denken als an ihn. Zumindest bis sie Ryder Ashcroft trifft, einen tätowierten Bad Boy, der bei ihr zunächst einen starken Fluchtreflex auslöst – dann aber mit einem Kuss ein Stück ihrer Seele stiehlt. Brock und Ryder sind wie Feuer und Eis, Tag und Nacht, doch Amber sehnt sich nach beiden gleichermaßen. Brock ist ihre Obsession, Ryder ihr brennendes Verlangen …

 

 

Das Buch und Ich

Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, denn mir schwirren sehr viele Gedanken zu diesem Buch im Kopf herum.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht von Amber erzählt (Ich-Perspektive), aber auch die beiden männlichen Protagonisten Brock und Ryder haben eigene Kapitel. Ich mag das bei Büchern recht gerne, da man so einen guten Einblick in das Innenleben der Charaktere bekommt.
Doch die drei Protagonisten in diesem Buch sind extrem unsympathisch. Die Jungs sind Bad Boys der üblen Art und Amber ist, um es mit den Worten der Autorin auszudrücken, eine sexsüchtige, verkorkste…(ich werde darauf nicht explizierter eingehen). In solchen Geschichten dürfen ruhig Bad Boys vorkommen, aber mir gefällt nicht, wie die Autorin diese beiden porträtiert hat.
Auch mit der weiblichen Protagonistin konnte ich nicht warmwerden. Ihre Handlungen sind unglaubwürdig, z.B. studiert sie Psychologie, lässt sich aber von ihrem eigenen Psychologen bei ihren Problemen nicht helfen.

Direkt am Anfang der Geschichte werden wir mit „Insta-Love“ konfrontiert, d.h. die männlichen Protagonisten verfallen Amber sofort bei ihrer ersten Begegnung. Sofort wird von Liebe gesprochen und Romantik ist hier Fehl am Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr poesievoll, was zu der Geschichte und den Charakteren aber überhaupt nicht passt. Ich kaufe ihnen das „Geschnulze“ einfach nicht ab. Im Gegensatz dazu verwendet die Autorin auch eine sehr vulgäre Sprache.
In diesem Buch gibt es einige Sexszenen, was zu einem NA-Buch natürlich dazugehört, aber die Autorin wird so ausführlich in ihren Beschreibungen, dass es nach 30 Seiten einfach zu viel wird.
Generell gab es oft Stellen die ich überflogen habe.

Das Buch endet mit einem Cliffhanger, ich werde die Reihe aber nicht fortsetzen.

Fazit

Ich bin auf diversen Plattformen eigentlich nur auf sehr gute Bewertungen gestoßen, was mich doch stark gewundert hat. Ich persönlich kann diese Bewertungen nicht nachvollziehen. Es gibt deutlich bessere NA-Romane, bei diesem Buch hier ist es an jeder Stelle irgendwie „too much“!
Wer aber auf Dreiecksgeschichten mit richtig bösen Jungs steht, der kann sich das Buch ja mal ansehen. Die guten Bewertungen kommen ja nicht von ungefähr, aber es war definitiv nicht meins.

Annett ❤

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