[Rezension] Der Marsianer

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Klappentext
Der Astronaut Mark Watney war auf dem besten Weg, eine lebende Legende zu werden: Als einer der ersten Menschen in der Geschichte der Raumfahrt betritt er den Mars. Nun, sechs Tage später, ist Mark auf dem besten Weg, der erste Mensch zu werden, der auf dem Mars sterben wird: Bei einer Expedition auf dem Roten Planeten gerät er in einen Sandsturm, und als er aus seiner Bewusstlosigkeit erwacht, ist er allein. Auf dem Mars. Ohne Ausrüstung. Ohne Nahrung. Und ohne Crew, denn die ist bereits auf dem Weg zurück zur Erde. Es ist der Beginn eines spektakulären Überlebenskampfes …

Meine Meinung

– Ich war dabei! – Naja, eigentlich nicht wirklich,  aber das Buch ist so lebendig geschrieben, dass ich vollkommen in das Geschehen eintauchen konnte.

Mark Watney und fünf weitere Astronauten befinden sich auf dem Mars, als ein gewaltiger Sturm losbricht. In der Annahme, dass Watney den Sturm nicht überlebt hat, brechen seine Kollegen ihre Mars-Mission ab und machen sich auf den langen Heimweg zurück zur Erde. Doch Mark ist nicht tot und ist nun alleine auf dem Mars. Ohne Aussicht auf Rettung… doch dann fasst er Mut und nimmt sich seinem Schicksal an. Eine umfassende Rettungsaktion beginnt.

Von Beginn an spannend und gespickt mit Ideen, wie man in scheinbar ausweglosen Situationen doch noch eine Lösung findet. Dabei lernt man „im Vorbeigehen“ viel über Chemie, Physik, Elektrotechnik und Botanik. Alle Fakten sind nachvollziehbar und sollen auch schon überprüft worden sein. Der Autor selbst räumt nur ein, dass der Sturm, der zur Katastrophe führte, wegen der dünnen Marsatmosphäre nicht diese Kraft hätte entfalten können.

Die Hauptfigur spricht direkt zum Leser, was meiner Meinung nach sehr gut passt. Also eigentlich spricht er in ein Logbuch. Für den Fall dass er es doch nicht wieder zurück schaffen sollte, muss doch jemand erfahren wie seine letzten Tage, Monate oder Jahre verlaufen sind. Dabei richtet er sich nicht mal an die NASA, sondern einfach an denjenigen, der es findet. Deswegen erklärt er viel und ist auch manchmal nicht ganz so sachlich. Denn auch der Humor ist ein Mittel zum weiter machen für Watney geworden und lockert die Geschichte ein bisschen auf.

Es ist spannend ihm bei seinem Überlebenskampf zu begleiten, auch wenn – dass kann ich ja schon mal vorne weg sagen – keine anderen Marsianer in dem Buch vorkommen. Er kämpft also, wenn dann nur mit sich selbst oder der Technik die ihn am Leben erhalten soll. Spannend ist das Ganze, weil die Pläne dann leider doch nicht immer so klappen, wie sie eigentlich sollten und man sich des öfteren Sorgen um den einsamen Astronauten machen muss. Man will dann ja schon, dass er wieder zurück nach Hause kommt.

Nun zum Film – Ich muss sagen wie immer sagen: Die Verfilmung schaue man sich vor dem Buch an, denn sonst fallen einem wie mir überall Kürzungen und Vereinfachungen auf … Wenn ihr Lust und Geld habt °^° dann schaut euch auch bitte den Film an – WOOOOOW – Episch, majestätisch

Fazit

Ein SEHR spannender Roman, fachlich sehr gut unterlegt, aber leicht lesbar, ich habe nur ein Wochenende gebraucht, die 500 Seiten zu lesen, konnte kaum aufhören.

Insgesamt erhält dieser Roman von mir 5 von 5 Herzen

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