[Rezension] Magyria – Das Herz des Schattens

Rezension zu Magyria von Lena Klassen

magyria

Klappentext

WAS WIRST DU FÜR DEINE LIEBE OPFERN? Die junge Deutsche Hanna gerät in Budapest in den Streit zwischen den Vampiren Mattim – der versucht, das Gute in sich zu bewahren – und Kunun, der sich ganz der Finsternis ergeben hat. Um nicht von der Dunkelheit überwältigt zu werden, benötigt Mattim einen starken Halt auf der lichten Seite, den nur Hanna ihm geben kann. Jetzt muss die junge Frau sich fragen, ob sie für ihre Liebe zu Mattim bereit ist, alles aufzugeben – sogar ihre Menschlichkeit …

Meine Meinung

Der erste Eindruck war sehr positiv. Das Cover ist sehr schön gestaltet, obwohl es aus nur zwei Grundfarben besteht. Auch der Schriftzug hat etwas magisches. (Meine Ausgabe hat ein anderes Cover) Eigentlich schrecken mich Vampirromane seit Bis(s) ab, diesmal allerdings wollte ich es noch einmal versuchen. Der Anfang ist recht langweilig, allerdings wird der Leser schnell in die Geschichte hineingezogen. Anfangs sind die Zusammenhänge zwischen den zwei Sichtweisen im Buch nicht erkennbar, später dafür umso mehr. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil, alles wird sehr bildlich beschrieben. Trotzdem fehlen einzelne Details in den Beschreibungen, die das ganze noch lebhafter gestaltet hätten. Die Namen im Buch sind sehr einprägsam, obwohl sie eigentlich kompliziert sind. Am Anfang habe ich mich gewundert, ob es überhaupt Vampire gibt. Vampire nicht wirklich – aber sogenannte Schatten, die Eigenschaften von Vampiren haben. Die Liebesgeschichte in dem Roman wird nicht überzeugend dargestellt, ich finde, es sind zu wenig Gefühle vorhanden. Die Spannung im Buch ist konstant, auch wenn es manchmal Momente gibt, an denen nicht sehr viel passiert. Die Charaktere sind mittelmäßig. Hintergrundinformationen gibt es nur wenig und nur die Schatten, also Kunun, Mattim und Aschtorek werden intensiv beschrieben. Hanna so gut wie gar nicht. Auch die unüberlegten Handlungen von Hanna sind nicht sehr realistisch, ich gebe nicht einfach einem Fremden mein Blut. Der Roman spielt in Budapest und einer Parallelwelt namens Magyria. Die beiden Welten haben viel gemeinsam, zum Beispiel gibt es jeweils einen Fluss der Donau und Donua heißt. Ich persönlich finde diese Parallelen irritierend und mag das nicht so gerne, aber da hat jeder eine andere Meinung. Das Buch spielt hauptsächlich in unserer Welt. Dabei will der Leser mehr über die Welt Magyria erfahren. Die Welt wird allgemein sehr wenig beschrieben. Im gesamten Buch haben die Charaktere wenig Gefühle und kaum Gedanken – das wäre ein weiterer, ausbaufähiger Punkt. Trotzdem ist das Buch sehr gut gelungen, auch wenn die Idee nicht neu und der Klappentext etwas irreführend ist.

heart3-png(3 von 5 Herzen)

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