[Rezension] Prinz der Klingen von Torsten Fink

Klappentext

Die Liebe seines Lebens ist seine größte Feindin Sahif war ein Schatten, ein Meisterassassine. Doch das ist beinahe schon alles, was er nach einem Unfall noch von seinem früheren Leben weiß. Auf der Flucht vor den finsteren Intrigen seiner Halbschwester erfährt er, dass sich die Frau, die er liebte und für die er seine düstere Berufung aufgeben wollte, ganz in der Nähe aufhält. Viel zu spät erkennt er, dass er einer heimtückischen Lüge aufgesessen ist. Denn die Frau, die ihn aus strahlenden Augen anschaut und ihm Liebe schwört, will nur eins – seinen Tod!

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Meine Meinung

Torsten Fink hat eine ungeheuer vielfältige und in sich schlüssig erscheinende Welt erschaffen. Der Leser erfährt in diesem Band immer mehr über verschiedene magische Orden, die im Verlauf der Jahrhunderte gelernt haben, bestimmte Elemente zu beherrschen sowie auch über den verachteten Totenbeschwörer-Orden. Gut gelungen finde ich nach wie vor die ganz eigene Welt der Skorpionenprinz-Reihe – Die üblichen, manchmal nervigen Elfen halten sich raus und stattdessen bekommt man die geheimnisvollen Mahren und sogar einen geheimnisvollen und unglaublich mächtigen Vater von Sahif und Shahila vorgesetzt, der zwar nie auftritt, aber doch irgendwo immer seine Finger im Spiel hat.

In ,,Prinz der Klingen“ herrscht eine deutlich düstererer Atmosphäre als im ersten Teil, da sich die Konflikte zugespitzt haben und es um Leben und Tod geht. Es gibt für alle Beteiligten einfach kein Mittelweg, entweder ganz oder gar nicht. Diese drückende und bedrohliche Atmosphäre hat Torsten Fink perfekt eingefangen.

Die Geschichte wird wieder aus mehreren Sichten geschildert. Die einzelnen Abschnitte der Erzählstränge sind dabei weder zu kurz noch zu lang, sodass man sich gut in die einzelnen Protagonisten hineinversetzen kann und auch die anderen Geschehnisse bzw. Protagonisten immer präsent sind. Zudem verliert Torsten Fink die einzelnen Erzählstränge nie aus den Augen, er führt die Wege der Protagonisten zusammen und trennt sie auch wieder.

Nach und nach wuchsen mir die Charaktere ans Herz, vor allem Ella, die Protagonistin und die magischen Mahre haben es mir einfach angetan.Ella ist nach wie vor eine taffe und herzliche junge Frau, die stellenweise sicherlich auf die Hilfe von Sahif angewiesen ist, sich aber auch zu wehren weiß. Sahif hat man in diesem Band besser kennengelernt und er wirkt in diesem Band noch um einiges düsterer, da er sich immer mehr an sein dunkles und blutrünstiges Leben erinnern kann.Von Shahila war ich ein wenig enttäuscht, weil sie manchmal noch ein Tick intriganter und intelligenter hätte sein können.

Fazit

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(4 von 5 Sternen) Unterm Strich war der Band 2 der Schattenprinz Trilogie war noch spannender als der 1. – Ich bin gespannt auf den 3. Band.

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