[Rezension] Bayou Heat von Alexandra Ivy und Laura

Bayou Heat von Alexandra Ivy und Laura Wright

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Klappentext

Die Bayous sind ein Ort voller Magie und Geheimnisse. Dort leben die Pantera, ein Clan mächtiger Gestaltwandler. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten soll ein Kind in diesem Clan geboren werden, doch das Glück der Pantera wird schnell getrübt, denn die werdende Mutter wird von den Feinden der Pantera entführt. Als die beiden sexy Krieger Bayon und Jean-Baptiste ausgeschickt werden, um sie zurückzuholen, sind sie auf alles vorbereitet – nur nicht auf die beiden atemberaubend schönen Frauen, die ihnen ihre Mission erschweren.

Meine Meinung

Warum liegt das Buch bei mir im Regal? Ganz einfach, es hat mich neugierig gemacht. Die Tatsache, dass hier zwei Autorinnen zusammenarbeiten, was großartig werden oder total in die Hose gehen kann. Vorweg muss ich sagen, dass die Autorinnen nicht ein Buch zusammen geschrieben haben, sondern eher jeder hat eine der zwei in dem Buch enthaltenen (Kurz-)Geschichten überommen. Alexandra Ivy hat die Geschichte von Bayon und Kiera (Ich kann diesen Namen seit Thoughtless nicht mehr ausstehen !)  geschrieben und Alexandra Wright die von Jean-Baptiste und Genevieve (hieß nicht so eine der 12 tanzenden Prinzessinen ^^) Irgendwie etwas gemogelt, aber so geht es wohl auch. Nur leider spürt man das auch im Roman. Vor allem merkt man, dass nachträglich so einiges gekürzt wurde.

Die Grundidee ist die, dass in den Bayous Gestaltwandler, die Pantera leben. Ein Fluch verhindert, dass sie sich innerhalb ihrer Art fortpflanzen können, also machen sich zwei sehr unterschiedliche Mitglieder des Clans auf die Suche nach einer Lösung.

Alexandra Ivys Geschichte spielt in den Wildlands und man erfährt recht wenig über die Pantera. Es geht Bayon, der seine Gefährtin Kiera befreit hat und sie nun innerlich sowie körperlich aufbauen versucht. Und in Laura Wrights Geschichte, die in der Welt der Menschen spielt, geht es um den Krieger Jean-Baptiste.

Ich finde das Buch ist so naja… Es liegt zum einen daran, dass meines Erachtens viel zu wenig über die Geschichte der Pantera erzählt wird. Irgendwie fühlte ich mich nach dem Lesen ein wenig kurzatmig. Alles geht rasend schnell und es wurde viel zu viel Plot auf viel zu wenig Seiten gequetscht. Man hat keine Zeit, sich in Figuren und Handlung hineinzuversetzen, alles bleibt oberflächlich. Eigentlich handelt es sich hierbei um zwei Novellen von gerade mal 100 bzw. 107 Seiten. Es wirkt alles ein wenig überstürzt. Ein mehr an Informationen und Platz zum Entwickeln der Geschichte wäre schön gewesen.

Ein Großteil der ohnehin schon kurzen Geschichte wird von Erotikszenen gefüllt. Es geht alles Hoppla-di-hopp, ein Feind wurde auch noch schnell dazu erfunden, die Frauen nehmen ihr neues Leben klaglos an. Ich habe leider so gar keinen Zugang zu den beiden Geschichten gefunden. Hinzu kommt, dass mir die Sprache zu vulgär ist, selbst dann, wenn gerade mal keine Erotikszene geschildert wird (denn wenn die Figuren es nicht gerade tun, scheinen sie an nichts anderes zu denken).

Fazit
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2 von 5 Sternen (Lesen auf eigene Gefahr)

Manchmal können Autorenkonstellationen und neue Konzepte mich überraschen, doch mit diesem Band konnten mich die beiden Autorinnen nicht von sich überzeugen. Wären die Geschichten nicht ohnehin so kurz gewesen, hätte ich wohl mittendrin abgebrochen. Schade…

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