Chucks Welt [Rezension]

Chucks Welt von Aaron Karo

Klappentext
Der ganz normale Alltag ist für Chuck eine wahre Herausforderung, denn er leidet unter einer Zwangsstörung. Ständig muss er sich die Hände waschen, er führt Unmengen sinnloser Listen und ist ansonsten ein wahrer Kontrollfreak. Doch auch sonst hat Chuck es nicht gerade leicht: Sein Schulabschluss steht kurz bevor, aber er hatte noch nie eine richtige Freundin. Das muss sich ändern, findet Chuck. Und kann sein Glück kaum fassen, als Amy neu in die Klasse kommt. Sie ist anders, sie ist cool – und sie scheint ihn zu mögen! Doch wie stellt man es mit Waschzwang und jeder Menge anderer Macken an, einem Mädchen näherzukommen?

Meine Meinung
„Ich heiße Chuck. Ich bin siebzehn. Und laut Wikipedia habe ich eine Zwangstörung.“
Aufmerksam auf das Buch , hat mich eigentlich das Cover und der Buchtitel (Ich meine ja nur … wer bitte schön heißt Chuck- so wie die Schuhe – Chuck Bass und Chuck Norris zählen nicht ^^) gemacht. Nachdem ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, dachte ich mir: Ich werde das Buch lesen – mal sehen was sich tut.Sachbücher können (manchmal) interessant sein, aber eine Störung in ein Jugendbuch mit Geschichte drum und dran gepackt, ist doch schon was anderes.

Das Buch fängt in meinen Augen nicht so toll an: Die Wichsliste, eine Liste, auf der Chuck vermerkt, wie oft er sich einen runterholt und ich dachte nur naaaa toll, wieder so ein Autor, der denkt er sei ein ganz witziger – als ob jeder Junge sofort ans runterholen (der Schatztruhe auf dem Dachboden) denkt. Dem Buch gelingt es trotz der ersten beiden miserablen Kapitel mich für sich zu gewinnen, hauptsächlich dadurch Chuck ist ein wirklich sympathischer Charakter.

Chucks Welt wird eindränglich beschrieben, obwohl es für mich immer noch nicht ganz nachvollziehbar ist, warum man tausendmal nachsehen muss, ob der Herd auch wirklich aus ist. Ich habe vorhin schon erwähnt, dass ich mich das Buch einerseits wegen des seltsamen Buchtitels und Covers interessiert hat. Und sie mal einer an – Die Autorin hat ihren Charakter Chuck genannt, weil er den Tick hatte, immer nach Stimmung, die Farbe seiner Chucks zu ändern. (Ohne Witz, das würde ich auch gern machen, aber ich habe ´leider´nur 1 Paar).
Als Amy in sein Leben tritt, weiß Chuck, dass sich was ändern muss. Die Kombination aus Zwangsstörung und Alltagssorgen , die fand ich mehr als gelungen, überzeugte mich.

Fazit
Ein Jugendbuch über Zwangsstörungen ist mir ehrlich gesagt noch nie untergekommen. Das Thema ist unverbraucht und dadurch interessant, spannend zu betrachten. Wer mit dieser Störung noch nie in Berühung gekommen ist, wird hier sanft herangeführt und versteht, woraus sich Zwänge zusammensetzen.
Ich vergebe 3 Regale (Ich mag es) ~Audrey

 

 

Lest ihr auch Bücher über ernstere Themen ? – Bitte hinterlasst Kommentare 🙂

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